Plitsch, platsch, schön – Wasser als Beauty-Elixier

Nackt stieg Aphrodite einst der Sage nach aus dem Meer und verdrehte später Adonis den Kopf. Die Schönheit, sie kommt seit Menschengedenken aus dem Wasser. Trotz neuester Wirkstoffe, gemischt in Hightech-Labors, setzen wir auch heute noch auf das simple Schönheitselixier H2O, ob im Trinkglas oder im Cremetiegel.


Foto: Beautypress

Schön trinken

Woran erkennt man ein Model? Richtig: An der Wasserflasche in der Hand! Und tatsächlich: Studien beweisen, Wasser macht nicht nur gesund, sondern auch schön. Es lässt die Haut rosig und elastisch erscheinen. Wenn der Körper nicht genug Flüssigkeit in sich hat, trocknet die Haut hingegen aus, wird rau, schuppig und rissig. Auch ein großer Teil der Falten könnte mit genug Wasserzufuhr verhindert werden. Für eine ausgeglichene Wasserbilanz sollte ein Erwachsener also mindestens zwei Liter Flüssigkeit zu sich nehmen. Die Haut wird dadurch besser durchblutet, mit mehr Sauerstoff versorgt und so der Hautstoffwechsel angekurbelt. Aber keine Angst, Sie müssen nicht täglich flaschenweise Wasser mit sich herumschleppen um auf Ihre tägliche Dosis zu kommen. Rund einen Liter Wasser nimmt der Körper allein durch die Nahrung in Form von Flüssigkeiten in Obst, Gemüse oder Suppen zu sich. Und einen kleinen Teil produziert man beim Stoffwechsel sogar selbst. Also nicht zu viel des Guten! Studien deuten darauf hin, dass ein übertriebener Konsum sogar schädlich sein kann. Wenn zu viel Wasser in unsere Zellen dringt, können diese regelrecht platzen und zu Schwindel, Übelkeit und sogar Erbrechen führen. Also gilt auch bei Wasser: Nicht über den Durst trinken.

 

 

Wasser ohne Schadstoffe?

Egal ob von außen oder von innen, man sollte immer auf gute Qualität achten. Zwar wird die Wasserqualität in Deutschland als recht gut bezeichnet, jedoch gelangen manche Schadstoffe erst auf dem Weg vom Wasserwerk zum Wasserhahn in das Trinkwasser. Gerade wenn man sich sein Mineralwasser mit Hilfe von „Wasser Maxx“ & Co. selber herstellt, ist es besser darauf zu achten, dass das Wasser auch wirklich sauber ist. Heutzutage ist das dank spezieller Wasserfiltergeräte, wie zum Beispiel von Brita, kein Problem mehr.

Ihrem Körper etwas Gutes tun, können Sie vor allem mit ionisiertem Wasser. Der Mannschaftsarzt des Deutschen Fußball WM-Teams, Dr. Müller-Wohlfahrt, schwört darauf! Auf einfache Weise kann Leitungswasser nämlich in saures und basisches, antioxidatives Wasser getrennt werden. Das auf diese Weise gewonnene basische Wasser ist als Aquion AktivWasser® bekannt, das ihr Körper begierig wie ein Schwamm aufnehmen wird. Es macht ihn frisch und unterstützt seine vitale Körperfunktion. Das Beste an Aquion AktivWasser®: Sie können das „Lebenselexier“ mit einem WasserIonisierer mühelos selbst herstellen. Dieses Gerät filtert Ihr Leitungswasser und trennt es dann in einen kleinen Teil saures Brauchwasser (z.B. zum Putzen) und Aquion AktivWasser®.

 

 

Wasser von Außen

Um die Haut schön zu machen, muss man Wasser nicht unbedingt nur von innen zufügen. Im Büro und anderen klimatisierten Räumen mit trockener Luft hat unsere Haut oft eine Erfrischung nötig. Dafür gibt es Mineralwasser als Gesichtsspray. Mit einem einzigen Pumpstoß überziehen Millionen von Mikrotröpfchen das Gesicht. Laut wissenschaftlichen Studien können solche Sprays den Feuchtigkeitsgehalt der Haut erhöhen. Und Gesichtspflegeprodukte entfalten so besser ihre Wirkung. Thermalwassersprays (z. B. „Eau Thermale Avène“) gehören unserer Meinung nach in jede Handtasche, denn der frische Nebel fixiert obendrauf perfekt das Make-up.


 

Floating macht schön!

Schon mal ausprobiert? Sollten Sie! Denn das schwerelose Treiben in der körperwarmen Salzsole sorgt nicht nur für himmlische Entspannung, auch verschwinden stressbedingte Verspannungen und Falten aus dem Gesicht. „Ich fühle mich um zehn Jahre jünger”, ist kein seltener Kommentar nach einem angenehmen Bad im Floating-Tank. Plastische Chirurgen sehen in der Verspannung übrigens die Hauptursache für den äußerlichen Alterungsprozess. Wenn die Muskulatur unter ständigem Stress steht, spiegelt sich dies auf der Hautoberfläche wieder. Erst wenn die muskulären Spannungen beseitigt sind, glättet sich die Haut und gewinnt ihr jugendliches Aussehen zurück. Darüber hinaus bewirkt das Schweben in einem Epsom-Salz-Bad, dass die Haut weicher und glatter wird, indem dem Körper sowohl Giftstoffe als auch Milchsäure entzogen wird.

 

 

Wasser aus dem Tiegel

Aufmerksamen Lesern der "Zutatenliste" (INCI) auf Kosmetiktiegeln ist es längst bekannt: Die meisten Cremes und Lotionen bestehen zu einem Gutteil aus Wasser. Ob nun Öl-in-Wasser oder Wasser-in-Öl: Grundlagen der pflegenden Emulsionen sind eine Wasserphase und eine Fettphase (z.B. Öl), die durch einen so genannten Emulgator miteinander verbunden werden. Der Wasseranteil trägt zur optimalen Konsistenz von Cremes bei, dient aber auch dazu, die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit zu versorgen. Die Fähigkeit der Haut, Feuchtigkeit zu binden, lässt mit dem Alter nach. Feuchtigkeitsbindende Kosmetik-Inhaltsstoffe wie Hyaluronsäure können dann unterstützend eingesetzt werden, um die Elastizität der Haut zu erhöhen und Faltenbildung zu mildern. Auch der Ozean, Ursprung allen Lebens, hat eine Vielzahl von Faltenglättern zu bieten. Die Meereskosmetik La Mer aus Cuxhaven beispielsweise setzt auf Meeresschlick für mehr Feuchtigkeit und auf Braunalgen, um den Abbau hauteigener Hyaluronsäure zu verhindern. Und sogar Quallen machen schön. Das so genannte Oceancollagen, ein aus den pazifischen Wurzelmundquallen gewonnenes Kollagen, kommt für eine gut genährte und getränkte Haut in die Produktlinie von Oceanwell.

 

 

Eiskalt erwischt

Wasser als Naturheilmittel - Was bei den alten Griechen und Römern schon bekannt war, hat Sebastian Kneipp (1821-1897), ein Pfarrer aus Wörishofen, weiterentwickelt und perfektioniert. Das bekannte Wassertreten bedeutet, Barfuß langsam durch kaltes Wasser zu gehen, ein Bein wird dabei immer komplett aus dem Wasser gehoben, so dass es ein wenig wie der Gang eines Storches aussieht. Das Wassertreten fördert nachweislich eine stärkere Durchblutung der Beine und selbst kleinere Gefäße werden angeregt. Dadurch werden Krampfadern vorgebeugt, sowie Migräne und Kreislaufprobleme gelindert. In vielen Kurorten und Bädern kann man solche Kneippkuren erleben. Doch auch zu Hause im eigenen Bad lässt sich eine Hydrotherapie durchführen. Gerade für die Durchblutung und um Cellulite vorzubeugen sind Wechselduschen ratsam. Wenn Sie morgens unter der Dusche stehen sollte Sie sich überwinden und sich abwechselnd warm und möglichst kalt abduschen. Mit der Zeit gewöhnen Sie sich an den Schock und Ihr festes Bindegewebe wird es Ihnen danken. Wichtig ist, dabei immer mit kalt aufzuhören. Danach sind Sie wunderbar erfrischt und fit für den stressigen Alltag.

 

Quelle: Beautypress


Stadtmagazin Landshut Regensburg