Man sieht Ihnen Ihr Alter gar nicht an: Moderne Methoden der Faltenbehandlung

Glatte und strahlend schöne Haut mit 50? Sie glauben, das klappt nur mit einer teuren OP? Pustekuchen. Die moderne ästhetische Medizin bietet zahlreiche Möglichkeiten durch individuelle minimalinvasive Methoden – ganz ohne Skalpell, Narkose und Narben – ein jugendliches Aussehen zu bewahren. Wir verraten Ihnen, wie Sie eine nachhaltige, effektive Glättung Ihrer Falten erreichen


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Hyaluronsäure – Das schonende Face Lift

Hyaluronsäure, kurz Hyaluron, ist ein natürlicher Bestandteil unseres Körpers. Es ist ein Zuckermolekül mit einer stark wasserbindenden Struktur, welches der Haut Feuchtigkeit spendet und ihr Volumen zuführt. Mit Hyaluronsäure-Injektionen kann man so der Faltenbildung gezielt entgegenwirken und einzelne Gesichtspartien so aufpolstern und modellieren, dass man sich wieder jung und dynamisch fühlt.

Die Unterspritzung mit Hyaluron ist biologisch abbaubar und gut verträglich. Außerdem verursacht die Behandlung keinerlei Schmerzen – außer natürlich dem Einstich mit der Nadel. Dem Produkt ist ein Lokalanästhetikum beigemischt, was zu einer völligen Schmerzfreiheit nach der Behandlung führt. Nach einer Unterspritzung mit Hyaluronsäure sollte man mindestens einen Tag auf Sport, Sonne und Sauna verzichten.


Behandlungsgebiet: Augenringe, Nasolabialfalte, seitliche Mundfalten, Zornesfalte, Krähenfüße, Plisseefältchen der Ober- und Unterlippe


Behandlungsdauer: ca. 15 bis 30 Minuten


Wirkdauer: 9 bis 12 Monate




Botulinumtoxin – Das Nervengift, das Falten schwinden lässt

Botulinumtoxin, besser bekannt unter dem Handelsnamen Botox, zählt heute zu den am häufigsten vorgenommenen minimal-invasiven Eingriffen in der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie. Im Gegensatz zu den Faltenfüllmaterialien erfolgt bei der Behandlung mit Botox keine direkte Aufpolsterung der Falten, sondern eine Reduzierung der Aktivität der Muskeln, die die störenden Hauteinkerbungen verursachen. Botox hemmt die Ausschüttung des Botenstoffes Acetylcholin, wodurch die Reizübertragung vom Nerv zum Muskel blockiert wird. Die Muskelkontraktion wird unterbunden und die darüber liegende Haut glättet sich.

Die Behandlung ist kaum schmerzhaft und erfolgt durch Injektion mit einer sehr dünnen Nadel. Schwellungen oder Rötungen entstehen dabei sehr selten und klingen meist innerhalb eines Tages ab. Nach circa zehn bis 14 Tagen wird das endgültige Ergebnis sichtbar. Die Haut entspannt sich und das Gewebe wird glatter.


Behandlungsgebiet: Zornesfalten, Lachfältchen am Auge und andere mimisch bedingte Falten, Krähenfüße, Truthahnhals


Behandlungsdauer: ca. 10 bis 30 Minuten (je nach Umfang der Behandlung)


Wirkdauer: 4 bis 6 Monate




PCA Fruchtsäurepeeling – Der Anti-Aging-Spezialist

Wer Angst vor Spritzen hat, findet mit dem Fruchtsäurepeeling eine Lifting-Alternative mit wachsender Beliebtheit. Bei geringem Komplikationsrisiko stellt das Peeling eine Möglichkeit dar, Falten sichtbar zu reduzieren oder sogar vollständig zu entfernen. Besonders sanft zur Haut ist das PCA Peeling von REVIDERM. Dabei wird eine Kombination verschiedener Fruchtsäuren mit einem innovativen Wirkstoffsystem mit einem Pinsel oder Wattepad auf das Gesicht aufgetragen. Bereits unmittelbar nach der Behandlung ist man gesellschaftsfähig und trägt ein gutes Gefühl auf der Haut. Feine Falten werden gemindert, Pigmentunregelmäßigkeiten ausgeglichen und die Porengröße verfeinert. Das Ergebnis ist ein ebenmäßig klarer und strahlend jugendlicher Teint.


Behandlungsgebiet: Mimikfalten, Krähenfüße, Aknenarben, Pigmentstörungen

Optimale Behandlungszeit: September bis März


Wirkdauer: 6 bis 12 Monate




Eigenblut – Das Schönheitsrezept von Graf Dracula

Ein aktueller Trend in der ästhetischen Medizin ist die Eigenbluttherapie, die sich auch hinter dem spektakulären Namen Dracula- oder Vampir-Lifting verbirgt. Diese besonders schonende Methode der Hautverjüngung macht sich die Selbstheilungskraft unseres Körper zunutze, denn gegen ungeliebte Alterserscheinungen kann das eigene Blut wahre Wunder bewirken.


Wie funktioniert die Eigenbluttherapie?

Zunächst werden dem Patienten etwa acht bis zehn Milliliter Blut aus der Armbeuge entnommen. In einer Zentrifuge wird dann das blutplättchenreiche Plasma (Platelet Rich Plasma, oder kurz PRP) herausgefiltert. Dieses wird mit feinsten Nadeln in abständen von ungefähr zwei Zentimetern unter die Haut gespritzt. Das aufbereitete Blutplasma verlangsamt die Hautalterung und fördert sanft die Regeneration der Hautzellen – ganz ohne den Einsatz von synthetischen Wirkstoffen. Bereits nach drei Tagen zeigen sich erste Verbesserungen – die Haut kann wieder mehr Feuchtigkeit speichern und wird straffer, sie wirkt frischer und rosiger. Für ein ideales Ergebnis sollte die Behandlung alle sechs bis acht Wochen wiederholt werden.


Behandlungsgebiet: Gesicht, Hals, Dekolleté

Behandlungsdauer: ca. 30 Minuten


Wirkdauer: bis zu 2 Jahre

 

Quellen: DGÄPC, Reviderm



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