Radiowellen gegen Besenreiser

Der Sommer ist da und mit ihm werden Hosen und Röcke kürzer. Damit kommen allerdings auch unschöne Veränderungen wie Besenreiser an den Beinen ans Tageslicht. Sind die unschönen Venenerweiterungen erst einmal da, gehen sie nicht mehr von alleine weg, schon gar nicht mit Salben, Cremes oder Sprays.


Bisher werden die Besenreiser verödet oder mit Laser entfernt, jedoch bergen beide Therapieformen einige Nebenwirkungen. Bei der Verödungstherapie (Sklerosierung), besteht das Risiko einer allergischen Reaktion, wie Kreislaufkollaps, Migräne oder Venenentzündung, da hier chemische Substanzen in die Gefäße eingespritzt werden. Die Laserbehandlung kann nicht bei gebräunter Haut angewandt werden, zudem kann sie zu Pigmentstörungen oder Verbrennungen führen. Mit der neuen biologischen Therapie mit Radiowellen gibt es all diese Nebenwirkungen nicht. Sie ist schonend und schmerzfrei.


Die Radiowellen verschließen die roten und blauen Äderchen bis zu 1mm Durchmesser, ohne dass die Haut dabei verletzt oder das Gewebe beeinträchtigt werden kann. Haarfeine isolierbeschichtete Nadeln werden auf die Haut oberhalb der blauen oder roten Gefäße gesetzt. Eine Radiowelle erzeugt für einen Bruchteil einer Sekunde im Inneren des Gefäßes eine thermische Erwärmung von ca. 60 Grad Celsius. Dadurch wird das Eiweiß in Blut und Gefäßwand zielgenau zur Gerinnung gebracht, ohne das umliegende Gewebe zu verletzen. Die störenden, auf der Haut sichtbaren Gefäße verschwinden sofort und die Patienten können sofort nach der Behandlung wieder ihre alltägliche Arbeit verrichten ohne lästige Nebenwirkungen zu befürchten.




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Stadtmagazin Landshut Regensburg